Samstag, 7. September 2024

Welpen, Tag 112

Gestern Abend besuchte ich mit den Welpen erneut den Hundeplatz, um "fremde" Hunde zu beobachten und zu plaudern. Obwohl wir nur saßen und zuschauten, waren sie danach geistig ziemlich erschöpft.

Heute Morgen war dann für alle drei der Unterricht geplant. Evita hatte zusammen mit Eragon und Dackeline Tyra eine vollständige Unterrichtseinheit. Anschließend übten Even und Espen einzeln genau dasselbe, ergänzt durch Laufen um fremde Menschen und Kuscheln. Wir trainierten das "Nein", also das Ignorieren von Dingen auf dem Boden, gefolgt von Sitz, neben dem linken Bein sitzen, Platz und dem Elefantentanz. Es war eigentlich nur eine Wiederholung, aber das ist notwendig, um es zu festigen.

Am Abend ging ich dann mit jedem einzeln ein Stück entlang der Straße an einem Ort, den sie zuvor noch nie gesehen hatten. Sofort war erkennbar, wo sie sich auskannten und wo nicht. In unbekannter Umgebung orientieren sie sich viel stärker an mir als in bekannter. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass sie viel unterwegs sind und Neues kennenlernen. Auch im Alltag müssen sie nun mehr Gehorsam zeigen. Sie dürfen nicht mehr den ganzen Tag miteinander spielen, sondern sind meist getrennt und laufen zeitweise mit dem Rudel mit. Das machen sie sehr gut und lernen dabei auch, feine Kommunikationssignale zu deuten.

Evita scheint zu denken: Man darf nichts! Und spuckt nach einem "Nein" die Eichel wieder aus. 




Donnerstag, 5. September 2024

Welpen, Tag 110

 Nachdem es gestern mit den dreien so gut funktioniert hat, haben wir es heute erneut versucht. Donnerstags ist Familientreffen, und die drei haben uns dorthin begleitet. Anfangs war die Aufregung groß und die Leinen verhedderten sich, aber je länger wir im Café saßen, desto entspannter wurden sie. Einen Welpen zu betreuen ist keine große Herausforderung, aber drei junge Hunde gleichzeitig zu managen, ist eine ganz andere Sache. Die Welpen sind heute übrigens 16 Wochen alt. Leider haben sich für Even und Espen noch keine Interessenten gemeldet.


























Entenstrich

Heute Morgen hatte ich endlich wieder Zeit für die Jagd. Also schnappte ich mir den Niffler vor der Morgendämmerung und ging mit ihr zum Entenstrich. Obwohl wir nicht erfolgreich waren, genossen wir beide die gemeinsame Zeit und die Stille.















Mittwoch, 4. September 2024

Welpen, Tag 109

Heute mussten wir ins Ammerland fahren und dachten, wir nehmen die Welpen mit, um das mit einem kleinen Ausflug zum Zwischenahner Meer zu verbinden. Leider war es eine Enttäuschung, da wir kaum Wasser gesehen haben. Es war dennoch für die Welpen interessant. Da sie noch nicht so weit laufen können, erreichten wir das Wasser nicht wieder und mussten uns mit einem normalen Weg und dem Steg am Wasser begnügen. Für uns war es eine Herausforderung, da wir zum ersten Mal mit drei Welpen gleichzeitig spazieren waren. Am Auto angekommen, hatten die drei natürlich großen Durst von der Wärme und Aufregung und konnten dann auch aus der Wasserflasche trinken. Sie machen das mittlerweile sehr gut und erwarten es sogar, wenn wir zum Auto zurückkehren. Sie springen vor die Box (mit niedrigem Einstieg), drehen sich um und möchten dort trinken. In diesem Fall habe ich jedoch jeden Welpen einzeln vom Auto weggeführt, damit nicht alle drei gleichzeitig zu trinken versuchen.














Sonntag, 1. September 2024

Welpen, Tag 106

Gestern machte sich Eloy auf den Weg in die Schweiz und hat mittlerweile sein neues Zuhause erreicht, wo er sich bereits gut eingelebt hat. Jetzt warten Even und Espen noch auf ihre zukünftigen Besitzer.

Heute Morgen sind wir früh aufgestanden und zum Stoffmarkt in Oldenburg gefahren, die drei Welpen natürlich inklusive. Autofahren ist eine Fähigkeit, die man nicht genug üben kann, was auch für Eloy von Vorteil war, da die Reise in die Schweiz sehr lang ist, selbst wenn sie auf zwei Tage verteilt wird. 

Espen, Even und Evita mussten nur etwa dreieinhalb Stunden im Auto verbringen. Zuerst die Fahrt hin, dann das Warten im Auto und anschließend die Rückfahrt. Ich fand einen schönen Schattenparkplatz, und mein Mann blieb bei den Welpen. Da der Markt mitten in der Stadt war, hielt ich es für keine gute Idee, mit den Welpen dort herumzulaufen, da es sehr voll war und daneben große Straßen mit viel Verkehr lagen. Daher durften die drei nach unserer Rückkehr zusammen mit Niffi einen kleinen Spaziergang machen. Sie nutzten die Gelegenheit ausgiebig und tobten herum. Trotzdem mussten wir das Kommen auf Pfeifsignal üben, was sie auch hervorragend meisterten.






Niffi hat ihren "Welpenflitz", das war den dreien dann doch zuviel.