Dienstag, 14. Oktober 2025

Jay Jay wird 12

Happy Birthday meine Süße Jay Jay und natürlich auch all ihren Geschwistern wünschen wir alles Gute und dass sie noch lange Gesund und munter bleiben.



Jay Jay ist mit ihren 12 Jahren immer noch fit und trainiert regelmäßig zusammen mit Mozart und einem Halbbruder. Und sie ist auch immer noch so frech wie eh und je! Ich hoffe dass wir noch ganz viel Zeit miteinander haben. Durch sie ist unser Leben wieder lebenswert geworden. 

Sonntag, 5. Oktober 2025

Brauchbarkeit

Die arbeitsreichen Wochen haben sich gelohnt, Evita ist seit gestern brauchbar. Wir haben uns den scheußlichsten Tag des ganzen Jahres ausgesucht um die Brauchbarkeitsprüfung zu absolvieren. Bis auf den Regen war es ein toller Tag in tollen Revieren. Die Jägerschaft OHZ hat die Prüfung bestens organisiert, so dass alle 17 Teams gegen 15 Uhr im Suchenlokal waren. Die Lieblingsaufgabe von Evita kam zum Schluss. Und sie hat wieder alles gegeben und den Teich auf links gedreht um die Ente raus zu drücken. Sie liebt dies und könnte das stundenlang machen.

















Samstag, 20. September 2025

Dummy A bestanden

Evita und ich waren heute in Heeslingen zur APD/R und haben mit 74 Punkten und einem sehr gut bestanden. Dass Markierungen nicht unsere Stärke sind wusste ich auch schon vorher. Aber wir haben alle Dummys drin. Was will man mehr.

Auch die Suche hätte besser sein können. Aber wie Eva Berg so schön sagte: da fragt später niemand mehr nach wieviele Punkte man hatte. Danke Helen für die Organisation.

Auch Theo aus meinem D-Wurf war mit von der Partie und hat sogar mit 78 Punkten und einem Vorzüglich bestanden.





Mittwoch, 3. September 2025

Vorbereitung auf die Brauchbarkeit

Vorbereitung auf die Brauchbarkeit. Evita lernt das Gewässer abzusuchen. Erst gegenüber auf der anderen Uferseite, danach auf unserer Seite. Sie macht das schon richtig gut finde ich. Beim zweiten Video wollte sie auf die meine Seite zurück schwimmen. Ich habe dann mit dem Arm nach rechts gezeigt und sie hat das tatsächlich angenommen und ist nach einiger Zeit wieder ans andere Ufer und nach rechts geschwommen, wo sie dann schnell fündig wurde.















Montag, 16. Juni 2025

Die Schweißfährten werden länger

Mittlerweile habe ich mit Evita schon ein wenig weiter gearbeitet am Schweiß. Zuerst habe ich die Fährte länger gemacht und auch einen zweiten Winkel eingebaut







und dann haben wir auch schon die erste Fährte erst nach 4 Stunden gearbeitet. Das lief ehrlich gesagt nicht so gut. Am Sonntag hatten wir dann wieder Jagdhundekurse. Dieses Mal wurde uns alles über die Schweißfährte erzählt. Was braucht man für ein Equipment, worauf muss man achten, wie läuft das in der Prüfung ab usw. Am Abend vorher hatten unsere Ausbilder eine Fährte getropft und diese Fährte wurde unter uns ausgelost. Das Los  bekam jemand, der auch noch nie eine Fährte gelaufen ist. Sowohl sie, als auch der Hund waren absolut neu. Wir sind dann alle zum "Anschuss" und dort wurde noch ein wenig erklärt, bevor die beiden dann los sind. Pünktlich dazu begann es anständig zu regnen. Auch in der Nacht hatte es schon ordentlich gewittert und von der Fährte war natürlich absolut nichts mehr zu sehen. Wir anderen durften dann hinterher gehen in einigem Abstand. 


Ich habe mich mit Evita ganz nach vorne gesetzt, weil ich gerne wollte dass sie die Fährte auch arbeitet. Und das tat sie! Nase runter und ab ging die Post. Das ganze über echt unwegsame Strecke durch den Wald. Manchmal war sie ein wenig unsicher, aber dann war sie wieder drauf und zog mich ordentlich durch die Gegend. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, nachdem die 4-Stunden-Fährte so schlecht war. Vielleicht war ihr das auch nicht schwer genug. Das war anscheinend sehr anstrengend, denn Evita hat hinterher wie ein Stein geschlafen.


Weil das am Sonntag so gut lief, habe ich beschlossen das wir ab jetzt nur noch Übernachtfährten machen und genau deshalb habe ich heute Abend noch eine Fährte für sie getropft. 480 Meter lang und sie wird 16 Stunden stehen, bevor ich mit ihr dorthin fahren kann. Ich bin gespannt wie sie das meistern wird. Ich bin gespannt.


Hier ans Ende lege ich dann morgen bevor es los geht noch das Fell. Ich hatte Angst es heute Abend schon hin zu legen. Mir ist ja bereits ein Balg "gestohlen" worden während ich mich nur kurz entfernt hatte. 






Freitag, 6. Juni 2025

Schweißarbeit mit Niffi und Evita

Vor ein paar Tagen habe ich begonnen Evita auf Schweiß einzuarbeiten. Ich habe Rinderschweiß aufgetaut alles zusammengesucht für unsere erste Unterrichtseinheit. Zuerst schauen aus welcher Richtung der Wind kommt. Das mache ich mit Hilfe von Seifenblasen. Die sind viel genauer als das Babypuder das ich bisher immer benutzt habe, denn die Seifenblasen werden weiter getragen. Dann habe ich mir einen Startpunkt ausgesucht und dort ein Fähnchen gesteckt. Ordentlich das Gras platt getreten, Rinderschweiß verspritzt und ein paar Leckerchen hinzugefügt. Und dann ging es auch schon los. Einen Punkt in der Ferne fixiert und versucht möglichst gerade mit Rückenwind zu gehen, während ich ordentlich Schweiß und Leckerchen verteilt habe. 

Unsere erste Fährte war nicht sehr lang, dafür gab es jede Menge Leckerchen darin zu finden. Und Evita fand das auch richtig gut. Trotzdem hat sie einen Großteil der Leckerchen einfach überlaufen. Aber zuerst einmal musste sie natürlich ihr "Arbeitsgeschirr" anziehen. Dann die Schleppleine dran, die ich ihr zum besseren ausbremsen noch hinten um die Taille geschlungen habe. Schließlich soll sie von Anfang an lernen dass sie langsam und ordentlich arbeiten soll. Dann sind wir Richtung Startpunkt gegangen und ich habe Evita in einigen Metern Entfernung abgelegt. Während sie liegen muss, untersuche ich den Anschuss. Das ist unser Startritual, bzw. wird es das. Nach einiger Zeit habe ich Evita mit Namen zu mir gerufen und ihr den Anschuss gezeigt. Huiiii! Da liegen ja Leckerchen einfach so auf dem Boden verstreut! Während Evita gefressen hat, bin ich aufgestanden und habe mir die Leine um das Handgelenkt geschlungen. Noch soll sie nicht an langer Leine laufen.

Ganz von allein ist sie dann los gelaufen, zuvor und auch zwischendrin wenn ich sie wieder auf die Fährte gesetzt habe, gab es unser Kommando "Verwund". Offiziell nimmt man in Jägerkreisen wohl "Such Verwund", ich bin aber für minimalistische Signale und nehme deswegen nur "Verwund". Am Ziel angekommen gab es wieder mehrere Leckerchen und eine Menge Schweiß. Ein kleines Stück dahinter das "verwundete Wild". In unserem Fall erst einmal ein Hasendummy. Später wird dort eine Rehdecke, bzw ein Stück davon liegen. Aber für den Anfang tut es das Hasendummy. 

Die erste Schweißfährte hat Evita recht gut gearbeitet. Danach durfte Niffi diese noch einmal nacharbeiten. Ich habe mir gedacht dass es nicht schadet, wenn sie die auch läuft. Später, wenn Evita besser weiß was sie tun soll und die Fährten länger liegen, werde ich auch für Niffi eine extra Fährte machen. Die zweite Fährte zwei Tage später habe ich mit weniger Leckerchen und doppelt so lang gemacht. Hier hat Evita sich nur für die Leckerchen am Anfang und am Ende interessiert. Und so habe ich beschlossen, dass es in der Mitte nun auch keine mehr gibt. 


Heute sind wir dann für unsere erste, leckerchenfreie und vor allem längere Fährte (113 Meter) ins Revier gefahren und haben uns eine geeignete Wiese gesucht. Dieses mal war auch ein erster Winkel dabei. Da wir nicht so viel Wald im Revier haben, spare ich mir den für später auf. Nase einsetzen und das Ritual kann man auch auf der Wiese lernen. Hier der "Anschuss" mit ordentlich Leckerchen und der Fahne.


Evita muss liegen bleiben und wird von mir, nachdem ich den Anschuss untersucht habe, gerufen. Bevor es soweit war, musste ich sie allerdings 3 x wieder hinlegen. Aber Ordnung muss sein und sie muss von Anfang an lernen, dass sie liegenbleiben muss bis ich sie zu  mir rufe. 


Evita ist am Winkel angekommen und findet auch die richtige Richtung nach einiger Zeit. 


Niffi muss natürlich ebenfalls liegen bis ich sie zum Anschuss rufe. Sie hält sich nicht lange auf, frisst schnell alle Leckerchen und los geht es.


Man sieht das Niffi schön die Nase unten hat und ein wenig bögelt um mit Rückenwind die Fährte zu verfolgen. Auch sie findet den Winkel. Diesen habe ich für mich mit Flatterband markiert, das die Hund erst sehen können wenn sie da sind. 


Am Ende liegt der Hase.


Der Niffler auf dem Weg zum Auto.




















Mittwoch, 28. Mai 2025

Der Niffler wird kastriert

Niffi war ja im Dezember läufig und hat dann im März noch einmal begonnen als Evita läufig wurde. Soweit alles normal, außer dass sie beide Male keinen Eisprung hatte. Aber diese Läufigkeit zog sich und zog sich und zog sich .....

Deswegen war ich am letzten Freitag mit ihr zum Ultraschall im Tiergesundheitszentrum Bremer Schweiz nähe Schwanewede um das abklären zu lassen. Nach einer gründlichen Ultraschalluntersuchung des gesamten Bauchraumes und einer Blutentnahme stellte sich heraus dass da was war. Die Vermutung: Ovarialtumor, könnte aber auch eine Zyste sein. Vielleicht. Empfehlung: CT oder wenn ich das nicht möchte wenigstens eine Röntgenuntersuchung der Lunge um zu schauen ob sich Metastasen finden. 

Dienstag morgen hatten wir dann einen Termin bei unserer Tierärztin. Niffi war so aufgeregt, dass die ersten beiden Aufnahmen nicht viel erbracht haben. Die musste ich dann auch nicht zahlen. Die beiden nächsten Aufnahmen waren dann gut und ergaben KEINE Metastasen. Dafür aber ein etwas zu großes Herz. 

In der Besprechung habe ich dann noch darum gebeten, dass Niffi etwas bekommt damit die Blutung - sind nur wenige Tropfen wässriges Blut - und der gute Geruch für die Rüden vielleicht zurück geht. Deswegen wurde sie auch noch nach traditioneller Chinesischer Medizin untersucht. Und diese Untersuchung deutete zusammen mit dem Röntgenbefund eher auf Zyste hin als auf etwas anderes. Genau wissen wir das natürlich erst wenn sie kastriert wird. Das ist nämlich leider trotzdem notwendig. Allerdings sollte ich vor der Kastration noch das Herz schallen lassen wegen der Vergrößerung.

Von unserem Tierarzt aus bin ich gleich drei Kilometer weiter gefahren zu einer neuen Tierärztin, die gerade erst am 1. April geöffnet hat und die ich schon lange kenne. Sie hat sich auf Herzultraschall spezialisiert und gerade erst noch eine zusätzliche Ausbildung darin gemacht. Wir hatten Glück und bekamen gleich für den folgenden Tag einen Termin. Wir mussten einige Zeit warten und haben uns solange das chicke Behandlungszimmer gründlich angeschaut. 





Diese gründliche Herzultraschall-Untersuchung hat zum Glück auch  nichts ergeben und so steht einer zügigen Kastration nichts im Wege. Wegen des Feiertages und des Brückentages kann ich meine Tierärztin erst am Montag wieder erreichen. Dann werden wir einen zeitnahen Termin abmachen. Damit ruht die Zucht für die nächste Zeit erst einmal. Aber das Wohlbefinden der Hunde geht natürlich vor.