Mittwoch, 1. Oktober 2014

Dotties Obedience-Training

Huch! Ich hab ja schon ewig nix mehr über Dotties Obi-Training geschrieben!
Muss wohl daran liegen, dass mein Training ständig ausfällt.
Aber heute Abend hatten wir endlich mal wieder welches, ich mach war zwischendurch auch immer was mit meinem Mädel, aber ist ja doch was anderes wenn jemand mal draufschaut was sich schon wieder so eingeschlichen hat.

Zuerst habe ich an der Distanzkontrolle gearbeitet. Zuletzt war ich nicht ganz zufrieden mit dem was wir da so machen. Irgendwie fehlte mir der "Biss". Deshalb habe ich die Übung dann auch gleich an den Anfang gelegt, damit Dottie noch schön frisch ist. War ja klar, dass sie voller Elan aus dem Platz ins Sitz gesprungen ist. Wir haben dann noch besprochen wie ich weiter daran trainiere und belohne und sind dann zur nächsten Übung übergegangen. Vor allem muss ich daran arbeiten, dass mein Mädel die Positionen auch so lange hält bis ich sage es wird was anderes gemacht. Die neuen Positionswechsel sind ein wenig hampelig. Ich sollte das auf jeden Fall noch absichern, indem ich Doggy-Zen mache bzw. versuche sie aus der Position zu locken mit Spielzeug oder Futter.

Danach dann Positionen aus der Bewegung. Ich konnte es kaum glauben, aber mein Mädel hat alle Positionen super eingenommen. Anscheinend hat meine neue Methode gefruchtet, sie hat sich nicht ein einziges mal geirrt. Ich habe mich aber auch sehr darauf konzentriert meinen Körper unter Kontrolle zu haben. Aber auch hier muss ich dann noch daran arbeiten, dass die Maus eingefroren in der Position bleibt. Auch hier könnte ich mit Dogy-Zen bzw. Locken aus der Position arbeiten. Das werde ich auf jeden Fall die Tage ausprobieren. Aber noch wichtiger ist es, dass ich daran denke meinen Körper zweihunderprozentig unter Kontrolle zu haben und immer zur gleichen Zeit dasselbe zu machen.

Dann noch Fuß laufen. Dottie war phantastisch. Hat die Position schön stabil an meinem Bein gehalten. Nun müssen wir noch daran arbeiten, dass sie besser untertritt und freier läuft. Das heißt: Ich muss mal wieder an mir arbeiten und schneller gehen. Klasse, jetzt muss ich nicht nur laufen fürs Agi trainieren, sondern auch noch superschnell gehen fürs Obi. Was man nicht so alles tut für seine Hunde.

Und dann hatten wir auch schon wieder fertig. Ich hab jetzt auf jeden Fall wieder einiges zum Üben. Hab dann heute gleich mal angefangen auf dem Laufband schnell zu gehen. Mal schauen wie weit ich mich da steigern kann.

Agility - die Zweite!

Nun kommen wir zum Agitraining, zweite Stunde.

Am Anfang erst einmal jede Menge Erklärungen und die Hunde mussten zuschauen wie die Trainerin das mit ihrem Hund vormachte. Danach dann freies Üben der Sachen die wir bereits gemacht haben, bzw. einiges der neuen Dinge die uns erklärt wurden. Währenddessn hat die Trainierin mit jedem noch einmal die Wand wiederholt und geschaut ob alles so klappt wie es soll, damit wir die in Zukunft alleine üben können. Hatte ich mit Jay Jay die Woche ja schon alleine geübt, weil ich weiß was ich zu tun habe.

Wie immer in solchen Kursen, will natürlich niemand als erstes, also habe ich unsere Chance genutzt und bin mit Jay Jay zuerst zur Wand gegangen. Hat mein Mädel auch ganz brav gemacht, so dass die Trainerin dann de Meinung war ich könnte mein Mädel ableinen. Ich frage noch: Bist du dir da sicher? Sie meinte ja. Ich hatte da so meine Zweifel. Tja und was soll ich sagen? Jay Jay lief natürlich zuerst einmal an der Wand vorbei um sich das Leckerchen vom Teller zu holen. Und kam natürlich auch zum Erfolg. Mit der Schnelligkeit hatte die Trainerin nämlich nicht gerechnet. Beim nächsten Versuch hat sie das Leckerchen dann erst hingelegt nachdem mein Mädel auf der Wand war. Aber Jay Jay ist ja pfiffig und hat Ideen! Sie rennt über die Wand, schnappt sich das Leckerchen, dreht um und kommt über die Wand zurück. Das in einem Affentempo, so dass ich noch nicht mal meinen Platz verlassen hatte. Sieht, dass auf meiner Seite garkein Teller ist, geht rückwärts (!!!!) die Wand wieder hoch, dreht oben um und flitzt wieder zum Teller. Da war ich dann mittlerweile auch angekommen und wollte sie anleinen um die Übung noch einmal (dieses mal richtig) zu machen. Pustekuchen! Jay Jay wieder rückwärts die Wand hoch und bleibt oben stehen. Wenn ich mit der Leine kam, dreht sie den Kopf weg - du kriegst mich nicht, du kriegst mich nicht! Das war echt der Brüller! Irgendwann hatte ich sie aber und wir haben dann angeleint gemeinsam das "Ich laufe an der Wand vorbei und gehe erst rüber wenn Frauchen das sagt" geübt. Wohlgemerkt, Madame war erst das dritte Mal auf der Wand! Das kann ja noch echt lustig werden. Wurde es auch.

Wir haben dann den Reifen geübt und den Slalom und danach dann das Sitzenbleiben und Abrufen vor der Hürde. Lief alles klasse. Dann der Tunnel. Ist ja klein Problem. Dachte ich zumindestens. Nur war der Tunnel dieses Mal tiefschwarz und in das dunkle Loch wollte die Maus erst einmal nicht rein. Also Tunnel etwas kürzer und gerade, dann die Jay Jay ein paar mal durchgeschick und dann den Tunnel wieder ausgezogen. Geht doch!

Zum Schluss der Stunde sollten alle nacheinander das erste Mal über den Steg. Ich lege also zusammen mit Jay Jay ein Leckerchen auf den Teller am Ende des Stegs. Stelle mich mit ihr einen Meter vor dem Steg auf und gehe langsam mit ihr los. Jay Jay versucht mit durchdrehenden Pfoten wie eine Irre über den Steg zu laufen und ist kaum zu bremsen. Natürlich konnte sie so am Ende auch nicht anhalten. Zweiter Versuch: Die Trainerin versucht das Mädel mit Hilfe von einigen Leckerchen zu bremsen. Dritter Versuch: Die Trainerin versucht Jay Jay mit Hilfe von Leckerchenhaufen auf dem Steg zu bremsen. Vierter Versuch: Jay Jay wird mit Leckerchenhaufen auf dem Steh, die sie im Vorbeigehen einsaugt und zusätzlicher Leckerchenhand vor der Nase so ausgebremst, dass wir sie tatsächlich einigermaßen manierlich über den Steg bekommen. Und das alles wegen einem popeligen, trockenen, kleinen Leckerchen auf dem Teller auf der anderen Seite. Oh je, oh je, was hab ich mir da bloß eingefangen? Das kann ja noch echt lustig werden. Dabei sind solche Sachen wie auf dem Tunnel spazieren gehen ja noch die harmlosesten Ideen. Ich glaube wir werden das die Woche noch mal ganz in Ruhe angehen.

Fazit: Jay Jay hat viel Spaß und viele super Ideen.

Voran, Voran und nochmals Voran

Gestern war Jay Jay - Trainings - Tag

Ab jetzt hat mein Mädel leider die Pappnase auf und am Dienstag sowowhl Agi als auch Dummytraining. Geht leider nicht anders und muss nun in den nächsten Wochen erst einmal so gemacht werden. Aber mein Mädel hat das gut gemacht. Hab sie nach dem Dummytraining einfach im Auto gelassen, damit sie sich ausschlafen kann und nicht mit den anderen agieren muss. Und so war sie dann zwei Stunden nach dem Dummytraining auch fit fürs Agility-Anfänger-Training.

Zum Dummytraining waren wir wieder in unserer Sandkuhle. Dieses Mal aber an einer anderen Stelle. Logischerweise ging es Fußlaufend hinunter. Zuerst einmal haben wir in einem Gestrüpp aus höherem Gras und werdenden Bäumchen die kleine Suche geübt. Jay Jay mittendrin abgesetzt, um sie herum einige Dummys ausgelegt und dann habe ich mich ihr gegenüber gestellt und den Suchenpfiff gegeben. Das hat mein Mädchen richtig gut gemacht und schnell gesucht. Allerdings war die Abgabe heute dann nicht so dolle. Macht nix, wir üben weiter. Nachdem ihr Trainingspartner dran war und Jay Jay zuschauen musste, war sie ein weiteres Mal dran.

Dann haben wir uns vor eine kleine Gruppe Minibirken gestellt, die Hunde abgeleint und jeder zwei Dummys hineingeworfen. Hunde angeleint und zwanzig Meter weg. Zuerst durfte die Jay Jay. Ich habe sie eingewiesen und an der Birkengruppe meinen Suchenpfiff gegeben. Jay Jay ist zielgerichtet hingelaufen, hat kurz gesucht, gefunden und ist schnell zu mir zurück gekommen. Danach war dann ihr Trainingspartner dran und dann wieder sie. Dieses Mal war sie aber ein wenig irritiert und lief nur die halbe Strecke um dann stehenzubleiben und zu mir zu schauen. Da von mir nix kam, ist sie weitergelaufen. Meine Trainerin hat mir gesagt, dass ich beim nächsten Mal dann den Rückrufpfiff nehmen soll und ihr ein Dummy vor die Füße werfen soll, damit sie erfolgreich ist und dann zu mir zurück kommt. Jay Jay hat dann aber auf meinen Suchenpfiff hin fleißig gesucht, ist fündig geworden und hat mir das Dummy dann zurückgebracht. Allerdings ist sie in einem Bogen gelaufen, was sie natürlich nicht soll. Hier soll ich ihr dann sagen, dass sie das nicht machen soll, z. B. mit einem "Nein" und nochmaligem Pfiff. In diesem Fall bin ich aber froh dass ich das nicht wusste und nicht gemacht habe, denn mein Mädel war ein wenig unsicher, weil sie sich nicht sicher gewesen ist ob sie wirklich zu der Birkengruppe sollte und ob da wirklich was liegt. Nachdem ihr Trainingspartner (der ja schon ein bisschen älter und weiter ist) das letzte Dummy geholt hat, bin ich mit Jay Jay noch einmal zu der Birkengruppe, habe sie abgeleint und dieses Mal alleine die vier Dummys dorthin geworfen. Wieder zurück im Fuß und die Übung noch einmal. Allerdings durfte dieses Mal Jay Jay erst zwei Dummys holen und dann ihr Trainingspartner den Rest. Jetzt ist sie auch schnell hin- und ebenso schnell und gerade wieder zurück gekommen. Hat sie ganz fein gemacht, mein Mädchen!

Nun ging es an eine andere Stelle und wir haben Markierungen geübt. Jay Jay abgeleint, meine Trainerin das erste Dummy geworfen und meine Maus ist gut sitzen geblieben. Da sie mich nicht angeschaut hat, sondern nur den Bahn des Dummys verfolgte, durfte sie auch gleich holen. Ansonsten hätte ich warten sollen, bis sie dorthin schaut wo das Dummy ist. Das Dummy ist unmittelbar vor einer kleinen Erhöhung in etwas höherem Bewuchs gelandet und Jay Jay hatte einige Mühe es zu finden. Aber natürlich hat sie nicht aufgegeben. Sie war immer auf der kleinen Erhöhung, bis sie mal auf die Idee kam genau davor zu gucken. Und da dachte ich sie hätte es und habe sie zurückgepfiffen. Jay Jay kam. Allerdings ohne Dummy. Ups! Da hab ich wohl falsch gepfiffen. Aber sie kam. Hier hätte ich ihr nun ein Dummy zuwerfen sollen, habe ich mir hinterher überlegt. Das wird mir nun auch nicht noch einmal passieren. Das falsche pfeifen wohl, nicht aber, dass mein Mädel dann leer kommen muss. Die Trainerin hat das Dummy dann aufgehoben und noch einmal geworfen. Jay Jay war nun deutlich zögerlicher, hat die Aufgabe aber gut gemeistert. Man konnte merken dass sie verunsichert war und so habe ich sie ganz besonders angefeuert und gelobt. Noch eine weitere
Markierung mit genauso viel Lob und danach habe ich sie dann das allererste Mal noch einmal auf die Stelle geschickt, wo die Trainerin in ihrem Rücken bereits ein Dummy ausgelegt hatte. Jay Jay hat sich super einweisen lassen, den Suchenpfiff klasse angenommen, schnell gefunden und ist freudig zurück gekommen.

Wir haben danach dann noch ein bisschen Unterordnung gemacht. Zuerst die Hunde abgesetzt, Dummy über deren Kopf geworfen, einige Meter zurück gegangen und Hund abgerufen. Dann erst aufs Dummy geschickt. Das hat Jay Jay super gut gemacht. Während der eine Hund arbeitete, musste der andere Hund auf halber Strecke sitzen. Natürlich so, dass er auch erfolgreich war.

Dann war die Stunde auch schon vorbei und wir haben die Hunde aus der Sandkuhle heraus immer wieder abgesetzt und aneinander vorbei abgerufen. Eine tolle Gehorsamkeitsübung.

Ich war sehr zufrieden mit dem Training und habe gelernt, dass man auch im Dummy seinen Hund nicht im Regen stehen lassen sollte, sondern notfalls einfach mal schnell ein Dummy wirft. Passiert mir hoffentlich nicht wieder, denn das tat mir richtig leid zu sehen wie verunsichert mein keines Mädchen war.

Und nachher gibt's dann noch den Agi-Bericht.