Donnerstag, 24. Dezember 2015

Weihnachtstraining

Heute Nachmittag habe ich ein schönes Weihnachtstraining bzw. Weihnachtsbeschäftigungsprogramm für die Wuffs gemacht. Für jeden Hund das, was nötig war, bzw. was ihm gefällt.

Mit der Jay Jay bin ich nach unten ins Moor auf eine Weide gegangen. Bäh! War das da ekelig nass! Wie gut, dass die Maus kurzhaarig ist. Auf der Weide stehen einige Heurollen, von denen ich eine als markanten Punkt ausgesucht habe. Bin mit der Jay Jay dorthin um drei Dummys auszulegen und dann in gerader Linie wieder zurück. Zuerst habe ich sie rückwärts geschickt. Nach dem nächsten Auslegen dann von rechts und danach noch einmal von links. Hat sie richtig gut gemacht. Allerdings musste ich sie sowohl beim ersten Mal nach rechts, wie auch nach links schicken daran erinnern, dass sie nicht loslaufen darf wenn ich den Arm zu Seite mache. 0Die beiden Male danach hat dann auch artig gewartet, so dass ich sie ordentlich dafür loben konnte. Könnte sein, das das mit dem Agility zusammenhängt. Denn da bedeutet Arm hochheben gleich starten. Naja das muss sie lernen. Sind zwei verschiedene Sachen und Fehler sind dazu da um gemacht zu werden und daraus zu lernen. 0 Mein Mädel macht die Übung jetzt wieder richtig gut und sicher. Ich konnte jedes Mal die Distanz zu ihr ein wenig vergrößern und sie hat trotzdem gut und sicher gearbeitet. Anscheinend hat sie sich wieder daran erinnert, das wir das schon oft geübt hatten. 0
Als letzte Übung habe ich noch mal drei Dummys ausgelegt. Dieses Mal musste das kleine Schwarze warten, während ich etwa fünfzig Meter den Weg hochgegangen bin um an der Seite die Dummys an einem Baumstamm, der dort lag, auszulegen. Dann habe ich sie den Weg Voran geschickt. Jay Jay ist voll Speed los und hat sofort die Nase runter genommen, als ich den Suchenpfiff gegeben habe. 0 Es war wirklich eine sehr gute Idee den Pfiff zu ändern und noch einmal neu aufzubauen. 0
Als nächstes kam die Dottie dran. Mit ihr habe ich wieder das "It's your choice" gemacht. Heute ist sie total schnell runter gekommen und wir konnten ziemlich schnell arbeiten. Damit es nicht langweilig wird, habe ich mit ihr die Übung am Tunnel gemacht, die ich auch mit Jay Jay machen muss. Und was soll ich sagen? Die Dottie hatte ganz ähnliche Ideen mit dem Tunnel wie auch Jay Jay. 0 Die beiden haben sich mit Sicherheit abgesprochen! Hüpf auf dem Tunnel, Hüpf drüber, Hüpf zurück und laufen oben drauf. 0 Als wir dann geklärt hatten, das das nicht erwünscht ist, konnten wir schnell Fortschritte machen. Dottie hat das sehr gut angenommen. Haben wir eigentlich auch schon gemacht, ist allerdings schon länger her. Bei ihr ist es auch eher nicht das Problem das sie nicht weiß was sie tun soll, sondern das sie viel zu aufgeregt ist. Und so haben wir dann Tunnel, Ball als Belohnung und "It's your choice" zum runter kommen gemacht. Und dann wieder von vorne. Mein Mädel war heute total gechillt. Nicht ein jauler oder Beller kam raus und sie war die ganze Zeit richtig schön weichmäulig. 0Ich hoffe das das Training über kurz oder lang Früchte trägt.
Zum Schluss dann der Aiden. Ihn habe ich mit nach draußen auf die Wiese genommen und mit ihm ein bisschen Ball gespielt. Auf sein Ei hatte er heute keinen Bock. Muss er ja auch selber wissen was er will. 0 Während Aiden sich also mit seinem Ball amüsierte, habe ich den Parcours umgebaut und die Maulwurfshügel platt gemacht, damit wir die Tage dann weiter trainieren können. Dummerweise habe ich gleich beim ersten Maulwurfshügel den Stil abgebrochen und musste die ganze Arbeit mit der kurzen Harke erledigen.
Nun sind nicht nur die Hunde, sondern auch ich platt. 0
Wir wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit!
 




Dienstag, 22. Dezember 2015

Letztes Agitraining in diesem Jahr

Das letzte Agility-Training für Jay Jay in diesem Jahr war wieder klasse. Und wir haben viele Hausaufgaben mitbekommen. So frühlingshaft wie das Wetter ist, können wir da bestimmt gut dran arbeiten. Nach Weihnachten ist uns auf jeden Fall so überhaupt nicht!

Wir haben einen schönen Parcour gehabt, den ich mit der Jay Jay laufen durfte. Zuerst einmal musste ich aber zeigen wie ich mit ihr laufen würde. War alles ok so, und so sind wir dann gestartet. Hat mehr oder weniger alles so geklappt wie von mir angedacht, aber es zeigten sich zwei kleine "Problemchen" an denen wir dann trainiert haben. Zum einen stockte es bei einer Hürde, wo sie eng rumspringen musste. DAS könnte schöner sein. Und das zweite war der Tunneleingang. Ok, so wie ich es gelaufen bin hats geklappt, aber sie müsste/sollte das auch ohne meine "Bemutterung" können. Dann war da noch eine Stelle nach dem Tunnel wo ich sie einfach nicht gut geführt habe. Mit Arm raus, wäre sie auch gesprungen, so ist sie artig dran vorbei gelaufen. Cool das sie das so fein macht.

Dann haben wir unsere Problemchen bearbeitet. Zuerst die eine Hürde mit dem "Kringel" (die blaue Linie). Wir sind vom Steg gekommen und sie musste dort stehen bleiben. Das ist kein Problem und dann sollte sie sich halt um diese Hürde kringeln, was mein Mädchen auch getan hat. Allerdings in Zeitlupentempo und ich musste sehr viel Hilfe dabei geben. Und so haben wir daran gearbeitet, dass sie das ganze schneller macht und eben auch nur auf ein kurzes Handzeichen von mir, so dass ich mich später schneller absetzen kann. Was nützt es mir, das sie einen kurzen schnellen Weg springt, wenn ich mich nicht rechtzeitig absetzen kann um ihr an der nächsten Stelle den Weg zu zeigen?


 
Und so habe ich sie an den Startpunkt gesetzt, ihr das ok gegeben und nur mit einer Hand ein Zeichen gegeben. Jay Jay lief los bis zur Hand und blieb stehen. Noch mal das Kommando und meine Hand blieb weiter dort stehen. Dann eine klitzekleine Hilfe von mir, indem ich mit der Hand einen Kreis um den Hürdenträger zeigte. Und da sprang mein Mädel dann auch. Und schon kam der Ball vom Trainer. Naja fürs erste ganz gut. Aber wie gesagt, ich sollte nur das kurze Handzeichen geben. Die nächsten Male war es dann schon besser. Zwar zögerte mein Mädel immer noch, sprang dann aber nach kurzer Überlegung doch ohne Hilfe. Zur Belohnung gab es immer den Ball. Da müssen wir nun noch weiter dran üben, dass sie das flüssig und schnell aus allen Lebenslagen macht, damit ich bereits weiterlaufen kann während sie noch am springen ist.

Dann die zweite Variante an dieser Hürde, die wir auch hätten laufen können und die für Jay Jay auch die bessere Sprungvariante (in diesem Fall) gewesen wäre. Die Lila Linie. Hier muss sie eigentlich auf ein Zeichen und Kommando von mir vom Startpunkt aus selbständig um den Hürdenträger nach außen laufen und während ich nur noch mit dem Arm zeige und bereits weiter laufe, selbständig springen. Soweit die Therorie. Die Praxis sah da ganz anders aus. Ich musste nämlich ganz bis zum Hürdenträger um sie nach außen zu schicken und dann zusehen dass ich Platz mache damit sie überhaupt springen kann. Das war meinem Trainer dann zu viel "Bemutterung" und wir haben geübt, dass ich nicht so weit mit muss. Hat gut geklappt. Zu mindestens das um den Hürdenträger rum laufen. Das Springen wollte einfach nicht klappen. Dann hat unser Trainer mit meinem Mädel geübt und so langsam wurde es besser und Jay Jay verstand, dass sie dann auch noch springen muss. Das ist dann also unsere zweite Hausaufgabe. "Extremes Außen" üben. Das muss Hund heutzutage einfach können. Und zwar selbständig, während sich der Hundeführer bereits absetzt.

Dann ging es zum Tunnel. Hier sollte mein Mädel von der Wippe aus den Tunneleingang (lila Weg) selbständig machen, während ich auf der anderen Seite zum Tunnel laufen anstatt wie zuvor mit ihr mit. Das hat sich gar nicht als so einfach erwiesen. Jay Jay hatte da nämlich so ihre ganz eigenen Ideen wie man den Tunnel machen muss. Und so haben wir dann auch beide Tunneleingänge geübt von dem Startpunkt aus.
 
 
 
Jay Jay hopste lustig auf dem Tunnel rum, anstatt in den Tunneleingang zu gehen. Naja das war ja ihr Problem. Für so etwas gabs halt keinen Ball. Wir haben lange Zeit daran geübt aber so richtig erfolgreich waren wir dann nicht. Mal hat geklappt, dann wieder nicht. Wobei der "schwarze Weg" der bessere war. Da hat sie es fast immer geschafft in den Tunnel zu gehen. Das war dann also die nächste Hausaufgabe an der wir üben müssen. Ok, das kriegen wir wohl hin.

Zum Schluss durften wir dann noch mal den ganzen Parcours laufen. Und kaum zu glauben, da hat doch tatsächlich das "Extrem Außen" nach dem Steg auf Anhieb geklappt! Beim Tunnel bin ich dann lieber auf Nummer sicher gegangen und bin wieder mit ihr mitgelaufen um sie in den Tunnel zu bekommen. Geht auch, ist aber halt viel langsamer.

Jay Jay hat das wieder richtig toll gemacht und ich freue mich schon auf nächstes Jahr wenn es weiter geht.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Kaffeetasse

 
 
 
 

Für die Tasse benötigst du: 2 DIN A4-Bogen weißes Papier (160g)
Designer-Papier für die Verzierungen
Etikett, Bänder, Klebstoff,
Falzbrett, Papierschneider, Stanz- und Falzbrett für Umschläge

Bastelanleitung:
Vom A4 Blatt einen 2 cm-Streifen von der Längsseite abschneiden.
 
 
Von dem Längsstreifen 2 Stücke à 12 cm abschneiden 
 
 
Von den Streifen die Kanten mit Hilfe des Envelope Punch Boards an allen vier Seiten abrunden.
 
 
Das zugeschnittene A4-Papier auf das Falzbrett legen
 
 
Die Positionsmarker auf dem Falzbrett bei  2/1, 3/4, 5/1, 6/4, 8/1, 9/4 und 10/7 positionieren und falzen.
 
 
 Das linke Stück (von 0 – 2/1) wird mit dem Papierschneider in der Falz abgeschnitten.
 
 
 Die Positionsmarker bei 1/5 und 4/6 positionieren und der Länge nach falzen.
 
 
Die kurzen Falzseite umknicken
 
 
 Und an jeder Falzstelle mit dem Envelope Punch Board stanzen.
 
 
 Aufgeklappt sieht das dann so aus:
 
 
 Die andere Seite ebenfalls falten und die beiden Teile an der schmalen Lasche abschneiden.
 
 
 Nun die kurze Seite an jeder Falz einschneiden
 
 
 Die andere Seite ganz umknicken und alle Falzstellen knicken.
 
 
Die schmale Lasche beidseitig mit Klebstoff bedecken, rund zusammenkleben und fixieren bis es trocken ist
 
 
2 passende Kreise für den Boden der Tasse ausschneiden
 
 
 Einen Kreis von unten,
 
 
den anderen von innen aufkleben
 
 
 Die beiden abgerundeten Streifen zusammenkleben und an beiden Seiten eine Falz setzen
 
 
 Den Papierstreifen zu einem Henkel formen.
 
 
Aus dem Designpapier passende Teile ausschneiden
 
 
Designer-Papier: 6 Teile à 6,5 x 3,5 cm und 1 Teil á 11 x 1,7 cm 
 
 
 Tasse mit dem Designer-Papier bekleben und den Henkel anbringen.
 
 
Dekorieren und mit z. B. Tee im Klarsichtbeutel, Pralinen oder Keksen füllen. Fertig zum verschenken.