
Weiter ging es den Weg entlang Richtung Kreisel und Marktplatz. Da habe ich ja mit Jay Jay schon ein paar Mal geübt - zuletzt am vergangenen Sonntag. Auf dem Weg dorthin mussten wir an einem "fremden Mann" vorbei, kurz anhalten und ihm die Hand geben. Damit Jay Jay nicht anspringt, habe ich die Leine und ein Stück Hähnchenfleisch in die Linke Hand genommen um sie belohnen zu können während ich dem Mann die Hand schüttle. Das hat super geklappt und Jay Jay hat nicht angesprungen.
Einige der
anderen Teams waren nicht so schlau, und so zeigten die Hunde wie schön sie
anspringen können. 
Nun weiter über den Kreisel auf den Marktplatz. Dort haben wir gewartet, während ein Team nach dem anderen zu der Bank gehen musste, die an der Straße stand. Unsere Aufgabe hier: Sich zu den Leuten hinsetzen, die dort bereits saßen. Auch hier habe ich Jay Jay ordentlich belohnt und nicht aus den Augen gelassen, damit sie sich gesittet benimmt. Artig wie die Maus ist, hat sie sich direkt vor mich gesetzt und angehimmelt. Auch beim aufstehen habe ich sie auf mich fixiert, damit sie auch da nicht die "fremden Leute" anspringt. Später erfuhren wir dann, dass es in der Übung darum ging zu zeigen, dass man seinen Hund im Griff hat und er niemanden belästigt. Ich würde mal sagen, Jay Jay und ich habe das bestanden.

Während wir warteten bis alle Teams durch waren, kam ein dieses Mal wirklich fremder Mann mit einem elektrischen Rollstuhl angefahren. Er stand eine ganze Zeit bei uns und hat zugeschaut und so konnten wir das gleich zum Üben nutzen. Jay Jay hatte so etwas bisher noch nicht gesehen, aber es war ihr auch egal. Trotzdem habe ich hier Click für Blick eingesetzt. Das das nicht selbstverständlich ist, konnte man an einer Hündin sehen, die fürchterliche Angst vor dem Teil hatte.
Danach ging es dann wieder über den Kreisel zurück und auf ein kleines Rasenstück. Dort sollten die Hunde erst einmal zur Ruhe kommen und nichts tun. Wir standen alle im Kreis und als nächste Übung ging jedes Team im Slalom um die anderen herum, bis er wieder an seinem Platz angekommen war. Die Teams die warten mussten, hatten als Aufgabe den Hund hinzusetzen oder hinzulegen. Das haben wir mit so einer großen Ablenkung noch nicht gemacht und ich war stolz auf meine kleine, dass sie sich auf ihre Aufgabe so schön konzentriert hat. Sie hat nicht einmal bemerkte, dass der Dackel mehr oder weniger über sie rüber stolperte.

Bevor es dann zurück ging haben wir noch eine letzte Übung gemacht. Die Hunde sollten den Handtouch lernen. Das ist nun auch unsere Hausaufgabe. Bis zur nächsten Woche sollen sie aktiv auf die Hand zugehen und die Nase ein bisschen länger in der Hand halten. Ich denke das kriegen wir wohl hin.

Dass der Spiegel so dreckig ist, hab ich erst auf den Fotos gesehen.
Aber ich denke man kann trotzdem was erkennen.



Kein
Problem, Wasser hab ich vorne im Auto. Schnell den Napf aufgefüllt und das
Wasser wieder vorne verstaut. Ein Blick nach hinten zeigt, dass die Maus bereits
auf der Seite lag und tief und fest schlief. 
So muss ich dann leider ab und zu auch mal getrockneten Kuhmist, den sie in einem schönen großen Stück mit sich rumträgt entgegennehmen.
Zuerst hat Aiden eine gefangen, als die sich aber tot stellte war sie uninteressant und er lies sie laufen. Schwups war die Maus weg und rettete sich unter der Schubkarre. Nachdem ich dann fertig war und die Karre wegnahm, flitzten noch einmal ein paar Mäuse los. Hatte garnicht gesehen, dass die sich darunter versteckt hatten. Dabei hatte ich extra noch nachgeschaut. Dieses Mal bekam Dottie eine Maus zu packen und auch sie ließ sie gleich wieder laufen, nachdem sie sich nicht mehr bewegte. Und schon flitzte sie wieder los, was Jay Jay auf den Plan brachte.
Mit zwei gezielten Sprüngen hat sie das Tierchen eingefangen und es verschwand in ihrem Maul.
Der Kopf der Maus schaute auf der einen Seite raus und ich wollte eigentlich nicht dabei zuschauen, wie Jay Jay den abbeißt.
Nach einer gefühlten Ewigkeit war Jay Jay dann bei mir. Wie immer habe ich sie zuerst gelobt und die Hand ins Halsband getan und dann die andere Hand unter die Schnut um die Beute entgegenzunehmen. Artig macht Jay Jay die Schnüs auf und gibt mir die kleine Maus.
Umso glücklicher bin ich, dass es das getan hat!