Am Freitag morgen gabs das Futter für die Jay Jay mal auf dem Küchenfußboden.

Irgendwie habe ich es geschafft ihren Napf fallen zu lassen. Alle drei Hunde standen wie erstarrt und warteten was ich nun sage. Gut erzogen die Wuffels!
Keiner hat gewagt an das Futter zu gehen. Die Bordertierchen habe ich dann auf
den Flur geschmissen und ihnen ihre Näpfe dort hingestellt. Jay Jay durfte
bleiben. Als ich zurückkam stand sie da immer noch und brauchte zwei
Aufforderungen damit sie sich über ihr Frühstück hermacht. 
Abends auf dem Sofa

Gestern habe ich dann mit der Jay Jay endlich mal wieder ein bisschen trainiert. Hatte die Woche über leider überhaupt keine Zeit. Als ich vom Einkaufen zurückkam, habe ich an "unserer" Wiese angehalten und zwei Dummys ausgelegt. Das eine geradeaus in etwa 100 Metern Entfernung. Das zweite habe ich von dort nach links vor die Büsche/Bäume geworfen um keine weitere Spur zu laufen und die Jay Jay dann evtl. beim suchen des ersten Dummys dort schon hinzuleiten. Zuvor hatte ich natürlich getestet aus welcher Richtung der Wind kommt. Mein Mädel sollte auch kein Wind vom zweiten Dummy bekommen wenn sie das erste holt.
Dann ging es nach Hause, Einkäufe auspacken und Jay Jay holen. Zusammen sind wir zu unserer Wiese gegangen. Mein Mädel durfte das erste Stück einfach laufen und ich habe schon mal ab und zu den Stoppfiff gemacht wenn sie gerade ordentlich vorwärtstrieb hatte. Vollbremsung, Click und zur Belohnung gab es das mitgenommene Dosenfutter. Nach dem ersten Stoppfiff saß das Mädel gleich noch ein bisschen schneller.
Kurz vor der Wiese
hab ich sie dann angeleint. Schließlich sollte man ordentlich in die Übung
gehen.
Also ging es
bei Fuß bis zum Ausgangspunkt. Damit ist dann auch schon mal klar, dass ab jetzt
"Arbeit" angesagt ist. Zuerst schicke ich die Maus die 100 Meter geradeaus auf das Blind (D1). Nach Abgabe schickte ich sie noch ein weiteres mal dorthin. Dass ein Dummy nachgelegt ist kennt sie ja und ging genauso gut und schnell wieder raus. Stoppfiff. Jay Jay ignoriert kurz und sucht weiter. Zweiter Stoppfiff und mein Mädel setzt sich tatsächlich in 100 Meter Entfernung hin!


Das war
ja nur ein Versuch, ich hatte zwar gehofft dass sie sich tatsächlich so weit von
mir entfernt hinsetzt, aber sicher war ich mir da nicht. Umso schöner, dass es
geklappt hat! Natürlich gab es sofort den Click von mir. Dumm nur, dass ich ganz
dahin latschen musste um meine Maus dort hinten auch zu belohnen.
Egal, sie hatte es
sich wirklich verdient! Zusammen sind wir dann zurück zum Ausgangspunkt gegangen
und ich schickte sie gleich noch einmal. Sitzpfiff und mein Mädel saß.
Dieses Mal gab es
nur Lob und dann schickte ich sie nach links zum Dummy. Ok, ich versuchte sie
zum Dummy zu schicken.
Hat nämlich
nicht geklappt. War wohl doch ein bisschen weit. Kein Problem, ich bin dann halt
zu ihr gegangen und habe sie wieder dorthin gesetzt wo sie saß und sie von dort
zum Dummy geschickt. Das wird dann jetzt unsere Winteraufgabe werden. Einweisen nach rechts und links mit immer größer werdenden Abständen. Und natürlich das Sitzenbleiben in weiter Entfernung weiterhin bestärken. Ich bin total glücklich dass sie das so gut macht.
Hat ja vor
kurzer Zeit noch ganz anders ausgesehen. Aber nun vertraut das Mädel mir wieder. Heute gegen Mittag hatten wir dann Agility-Training im Verein. Drei Sequenzen waren aufgebaut und wir trainierten in zwei Gruppen mit jeweils 3 Hunden. Jeder Hund an einer Sequenz. Da ich sowohl mit Dottie, wie auch mit Jay Jay trainierte. War ich auch in beiden Gruppen. Das war vielleicht anstrengend!
Die Jay
Jay hat das richtig gut gemacht, Dottie war am Anfang wieder total aufgeregt und
nur am kläffen. Aber letzendlich hat sie dann doch vernünftig mitgearbeitet. Nur
bei unserer ersten Sequenz sind wir zwei nicht auf einen Nenner gekommen. Das
werde ich dann wohl zuhause noch mal nacharbeiten müssen. Ganz zum Schluss haben
wir unsere Senioren noch ein bisschen bespaßt. Aiden hat sich soooooooooo
gefreut, dass er auch ein bisschen was tun durfte. Ich hatte bei der einen
Sequenz die Hürden ganz niedrig gestellt und er durfte dann mit mir an einem
ganz schwierigen Slalomeingang mit einer neuen Führtechnik arbeiten. Fand er
toll.
Dann haben wir
noch Steg, Wippe und Wand mit ein paar Tunneln gemacht und er hat jede Menge
Wurststücke dafür bekommen. So schnell kann man seinen Senioren glücklich
machen. Er darf ja nicht mehr so viel springen und schon gar nicht hoch. Ich
lass ihn ab und zu noch wohl dosiert über niedrige Stangen springen. Slalom,
Tunnel und Kontaktzonen sind kein Problem. Springt er zu viel hat er hinterher
"Rücken". Aber er will einfach auch noch was tun und "Förderturnen" reicht ihm
halt nicht. 
Zuhause gabs dann für jeden noch ein paar selbstgebackene Hundekekse. Nun liegen die Tierchen auf dem Sofa und chillen.
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